11. Hans-Helminger Gedächtnisturnier am 19.06.2010

 

Kader: Fürst, Kratochwil, Haager, Lukacs, Hauptmann, Heigl, Thanner, Ressel, Steindl

 

Vorrunde:

 

Da es in den ersten beiden Spielen gegen Bergheim und Strobl jeweils lediglich zu einem 1:1 Remis reichte, standen wir schon im dritten Match gehörig unter Druck um noch eine Chance auf einen der beiden ersten Plätze zu haben. Gegen HSV-Wals taten wir uns zwar wieder schwer, jedoch konnten wir in diesem Lokalderby einen doch verdienten 3:1 Sieg einfahren. Somit hatten wir im letzten Gruppenspiel, gegen den späteren Finalisten Liefering, die Chance mit einem Punktegewinn das Halbfinale zu erreichen. Da wir uns jedoch gleich zu Beginn des Spieles 2 Gegentreffer einfingen und als Draufgabe noch ein Eigentor schossen, hatten wir in diesem Spiel rein gar NICHTS zu bestellen und mussten uns nach einem 0:4 mit dem dritten Gruppenplatz begnügen.

 

Im Spiel um Platz fünf mussten wir bei widrigsten äußeren Bedingungen gegen Unken mit 0:2 die Segel streichen und belegten den dann doch für uns ernüchternden 6. Platz.

 

1. und Turniersieger Siezenheim

2. Liefering

3. Anif

4. Bergheim

5. Unken

6. Grünau

7. Strobl

8. Hammerau

9. HSV-Wals

10. Koppl - nicht angetreten !

 

Resümee:

 

Im sportlichen Bereich ging an diesem Tag so gut wie gar NICHTS, jedoch die Organisation des Turnieres funktionierte, unter Mithilfe unserer gesamten Truppe, wieder hervorragend.

 

Die anschließende Festveranstaltung war im Hinblick auf die alles andere als einladende Witterung doch ganz gut besucht und die Stimmung ließ auch nichts zu wünschen übrig.

 

 

Besonderer Dank geht natürlich an unseren Obmann MAIR Franz, bei welchem naturgemäß die Fäden zusammenliefen und an ALLE die für das Gelingen des Festes einen Beitrag leisteten. 

 

Das Einzige was noch verbessert werden könnte ist der Draht zum Wettergott. Denn der hatte zum wiederholten Male kein Einsehen mit uns.

 

Egon

 

 

Heimspiel gegen Anif am 30.05.2010

 

Kader: Harringer, Heigl, Grasmann, Haager, Kratochwill, Steindl, Hauptmann, Martinek, Lukacs, Radwanovsky, Thanner - 2. HZ Aigner für Kratochwill.

 

Spielbericht:

 

Aufgrund der starken Regenfälle mussten wir das Spiel auf dem Kunstrasenplatz bestreiten. Beide Mannschaften hatten anfangs Schwierigkeiten auf dem nassen Boden den Ball unter Kontrolle zu halten und so entstand ein etwas zerfahrenes Spiel. Bei einem Angriff über rechts konnte Steindl Robert, eine der wenigen Chancen für uns, zur 1:0 Führung abschließen. Aus stark abseistverdächtiger Position lief kurz darauf ein Anifer alleine aufs Tor zu und konnte noch vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich erzielen. Im zweiten Spielabschnitt drängte uns Anif immer weiter in die eigene Hälfte hinein und es war nur eine Frage der Zeit bis wir in Rückstand gerieten. Da wir uns geschickt verteidigten, konnte uns der Gegner erst in den letzten zehn Minuten zwei Treffer, zum insgesamt gesehen verdienten Sieg für sie, in den Kasten setzen.

 

Resümee:

 

Da der Gegner mit einer, für AH-Verhältnisse, eigentlich zu jungen Mannschaft anrückte, konnten wir in der zweiten Halbzeit läuferisch einfach nicht mehr dagegen halten. Aber wir sehen uns in diesem Jahr ja nochmals. Schaun ma mal ....

 

Egon

 

Internationales AH-Masters in Stans / Tirol am 22.05.2010

 

Kader: Schneglberger (Tormann), Heigl, Lott, Grasmann, Hauptmann, Aigner, Korica, Berger, Eibl Helmut, Eckel

 

Turnierbericht:

 

In der Vorrunde ging es in einer Fünfergruppe vier Mal 20 Minuten gegen Gegner aus Vorarlberg, Tirol und gegen ein Team aus dem Weltmeisterland Italien (Meran). Mit dem Vorjahressieger Alpbach und dem späteren Turniersieger aus Vorarlberg wurde unser Team in die wohl stärkste Vorrundengruppe zugelost. Wir standen nach zwei Remis gegen Gegner aus dem Ländle und einem klaren 4:0 Sieg gegen die Alterskollegen aus Meran in unserem letzten Vorrundenspiel gegen den Titelverteidiger aus Alpbach (Tirol) gehörig unter Druck um noch die K.O.-Phase zu erreichen. Da uns nur ein Sieg half, nahmen wir von Anfang an das Heft in die Hand und spielten couragiert nach vorne. Durch zwei Distanztreffer von Korica und Aigner wurden wir für unser engagiertes Auftreten auch belohnt und da wir hinten nichts mehr anbrennen ließen, sicherten wir uns hinter den sog. "Schluckspechten" aus Vorarlberg (die wir im Finale nochmals sehen sollten) den zweiten Platz in der Gruppe.

 

Viertelfinale:

In diesem Spiel gegen die Gneiser-Oldies kam es zu einem Salzburger Derby. Da die Kampfmannschaftsabordnung der Gneiser eine souveräne Vorrunde, ohne Punkteverlust und einem imposanten Torverhältnis, spielte, wussten wir um die Offensivstärke unseres Gegners genau bescheid und unser sportlicher Leiter stellte uns taktisch genau auf diese schwierige Aufgabe ein. Am Anfang konnten wir noch gut dagegen halten, jedoch mit Fortdauer des Spieles wurden wir immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt und konnten nur mit viel Einsatz und Geschick ein 0:0 - Remis über die Distanz bringen. Damit ging es in die Siebenmeter - Entscheidung. Aigner, Hauptmann und Korica verwerteten ihre Siebener in gewohnt sicherer Manier gegen den ansonsten starken Torhüter der Gneiser. Nachdem die ersten beiden Gneiser auch sicher ihre Siebener verwerten konnten, tauchte "Schnegl" den dritten aus der Ecke und wurde dadurch zum Matchwinner in diesem Viertelfinale.

 

Halbfinale:

Ausgestattet mit viel Selbstvertrauen und angespornt durch eine hochprozentige Ersatzbank, ließen wir von Anfang an keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Einzug ins Finale schaffen würde. Korica mit einer Freistoßgranate und einer sehenswerten Einzelleistung konnte zwei unserer zahlreichen Torchancen zu dem nie gefährdeten 2:0 Sieg sicherstellen. Somit kam es im Finale zum zweiten Aufeinandertrefen mit den Vorarlberger "Schluckspechten".

 

Finale:

Da wir auf der Ersatzbank auch einige "Schluckspechte" (gesponsert von Corona) sitzen hatten, rechneten wir uns aufgrund des Spielverlaufes in der Vorrunde doch Chancen auf den Turniersieg aus.

Die ersten zehn Minuten konnten wir das Finalspiel noch eingermaßen offen halten und hatten auch zwei gute Torchancen, jedoch wurde der Druck des Gegners immer größer und nachdem wir den ersten Gegentreffer hinnehmen mussten, konnten wir nichts mehr entgegensetzen und kassierten noch zwei weitere Treffer zum 0:3 Endstand.

 

Resümee:

Ein ganz starker Auftritt unserer Truppe bei einem ganz toll organisierten

Turnier mit insgesamt 20 teilnehmenden Mannschaften ! Es kam sogar, noch vor dem Finale in Madrid, in Stans so etwas wie Champions-League Feeling auf, als wir vor dem Finale einzeln, mit dem Namen aufgerufen, unter der CL-Fanfare, aufs Spielfeld liefen. In der dritten Halbzeit ließen wir natürlich auch nichts anbrennen und da das Finale FCB gg Inter auf einem Großbildschirm übertragen wurde, kam es bei der Festveranstaltung unter den zahlreichen Interanhängern zu einer verständlichen Euphorie, die sich positiv auf die Stimmung auswirkte. Zu überdenken wäre weiters, ob wir nicht mit der Geschäftsleitung von CORONA einen neuen Werbespot drehen sollten. Denn, dass man mit einer zweistelligen Anzahl ihres Getränkes noch ein Finalspiel, zwar nur von der Ersatzbank kommend, aber doch, bestreiten kann, wussten wohl nicht einmal die besten Kenner dieses kräftespendenden Sprudels !!

 

Egon 

 

 

Auswärtsspiel gegen Hallwang am 30.04.2010

 

Kader: Harringer, Heigl, Hauptmann, Dali, Kratochwil, Aigner, Korica, Lukacs, Haager, Heizinger, Fürst, Zehentner, Eckel

 

Ergebnis: 3:4 (3:1)

 

Torschützen: Korica 2, Lukacs 1, Fürst 1

 

Spielbericht:

 

In der ersten halben Stunde lief bei unserer Mannschaft überhaupt nichts zusammen. Dies nützte der Gegner weidlich aus und ging relativ leicht mit 3:0 in Führung. Korica impfte uns kurz vor Halbzeitpfiff, mit einem Weitschusstor, noch etwas Hoffnung für die zweite Hälfte ein. Warum auch immer, spielten wir dann im zweiten Abschnitt auf einmal einen ganz anderen Fußball und wurden von Minute zu Minute selbstbewußter und zweikampfstärker. Dadurch konnten wir uns etliche Chancen erarbeiten, welche der Reihe nach durch Lukacs, Korica und Fürst verwertet wurden. Der 0:3 Rückstand wurde in einen nicht mehr für möglich gehaltenen 4:3 Sieg umgewandelt.  

 

Resümee:

 

Eigentlich unerklärlich wie man zwei so unterschiedliche Halbzeiten spielen kann. In der ersten ein Fehlpass nach dem anderen und fast keine Zweikämpfe gewonnen. In der zweiten dann auf einmal sicheres Kombinationsspiel und die Mehrzahl der Zweikämpfe gewonnen. Die Truppe hat wieder einmal tolle Moral bewiesen und konnte sich nach dieser tollen Aufholjagd zufrieden in die dritte Halbzeit begeben.

 

Egon

Auswärtsspiel gegen unsere Freunde aus Höfen-Baach am 24.04.2010

 

Kader: Harringer, Zehentner, Lott, Haager, Grasmann, Heigl, Aigner, Korica, Bauer, Dalibor, Helminger - noch erste HZ kam der leicht angeschlagene Radwanovsky für den verletzt ausgeschiedenen Helminger.

 

Ergebnis: 2:2 (0:1) - 2 x Radwanovsky

 

Bericht:

Am letzten Samstag um Punkt 06.00 Uhr ging es vom Parkplatz des Grünauer Hofes mit einem von Dalibor gelenkten Bus in Richtung Höfen-Baach los. Auf der Fahrt zu unseren deutschen Freunden wurde von unserem sportlichen Leiter  bereits die Taktik für das um 17.00 Uhr stattfindende Spiel ausgegeben. Die Taktik des Pressingspieles wurde jedoch im Vorhinein von unserem Gegner offensichtlich durchschaut und durch die Organisation des Tagesablaufes ad absurdum geführt. Der Verzehr eines Mittagsbratens, mit reichlich Gurken- und Selleriesalat, dazu einen drei Literhumpen Weißbier war schon nicht so optimal. Die kurz vor dem Spiel stattfindende Aufwartung einer Reihe von leckeren selbstgemachten Kuchen bewirkte dann sein Übriges. Dass es dann bei Spielbeginn  auch noch an die 25 Grad hatte, war zwar ganz toll, aber zum Kicken mit vollem Magen nicht das absolut Optimale. So haben wir zwar die ersten 20 Minuten das Geschehen diktiert, jedoch machte sich dann immer mehr das Braten-, Salat-, Kuchen- und Weißbiergemisch auf die Lauffreudigkeit und Konzentrationsfähigkeit bemerkbar und die Taktik unseres Gegners ging voll auf. Sie konnten sich über Fehlpassorgien unsererseits erfreuen und übernahmen immer mehr das Kommando. Jedoch versiebten sie ihrerseits vorerst ihre Tormöglichkeiten und wir konnten kurz vor Halbzeitpfiff durch den eingewechselten RADWANOVSKY die Führung erzielen. Die Performance in den letzten Minuten des ersten Durchganges ließ nichts Gutes für die zweiten 40 Minuten erwarten. Dies bewahrheitete sich auch und prompt fingen wir uns gleich mal zwei Gegentreffer ein. Nur durch das perfekte Stellungsspiel unseres Liberos LOTT Wolfgang und einigen Glanzparaden unseres Goalies HARRINGER Franz konnten wir weitere Gegentreffer verhindern. Als keiner mehr damit rechnete, kam bei einigen von uns, vermutlich durch den abgeschlossenen Verdauungsvorgang ausgelöst, die zweite Luft. Die letzten 20 Minuten konnten wir durch unbedingten Erfolgswillen einen Sturmlauf entfachen, dem der Gegner nicht mehr viel entgegen zu setzen hatte. Eine unserer zahlreichen Chancen konnte RADWANOVSKY zum durchaus gerechten und für alle zufrieden stellenden 2:2 verwerten.

 

Resümee:

Weniger ist oft mehr - diese alte Weisheit ist auf jeden Fall auf die Ess- und Trinkgewohnheiten vor einem Fußballmatch anzuwenden. Positiv ist hervorzuheben, dass die Truppe nochmals den Willen aufbrachte das Ergebnis zu korrigieren. Leider gelang uns dann nicht mehr der dritte Treffer um unser obligatorisches 3:2 Ergebnis gegen Mannschaften aus unserem nördlichen Nachbarland einzufahren. Dabei hervorzuheben wäre unser sportlicher Leiter AIGNER Robert der den dritten Treffer sogar aus über dreißig Metern mit einem Schuss aus dem Stand erzielen wollte. Der gegnerische Tormann war zwar etwas überrascht über so viel Selbstvertrauen, jedoch in Bedrängnis ließ er sich durch diesen "knallharten" Schuss nicht mehr bringen.

 

Nach dem Match stellten uns unsere Feunde zwei Kisten Bier in die Kabine, kredenzten uns auf der Terasse, bei tollem Ambiente, Weißbier und ließen es sich nicht nehmen nochmals einen Braten aufzutischen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Hälften des Spieles, wirkte sich dies auf die "dritte Halbzeit" jedoch dann äußerst positiv aus und einige von uns haben dadurch offensichtlich einen Konditionsschub bekommen dem in den frühen Morgenstunden nicht einmal mehr die Taxifahrer in Stuttgart etwas entgegen zu setzen hatten.

 

Egon

 

 

Heimspiel gegen Hammerau am 09.04.2010

 

Kader: Harringer, Heigl, Grasmann, Kratochvil, Grießner, Steindl, Radwanovsky, Lukacs, Bauer, Heizinger, Fürst

 

Ergebnis: 7:4 (3:0)

 

Bericht:

Da die Hammerauer keine gesamte Elf aufstellen konnten, hat sich AIGNER Robson bereit erklärt beim Gegner aufzulaufen. Trotz dieser immensen Verstärkung konnte der Gegner in der ersten Halbzeit kein Kapital daraus schlagen. Wir führten, trotz immenser Probleme im Spielaufbau, zur Halbzeit mit 3:0.

Erst im zweiten Spielabschnitt konnten die Hammerauer einige Male gefährlich werden und wurden für ihre Bemühungen durch Torerfolge auch belohnt. Da wir jedoch postwendend immer wieder zurückschlagen konnten, entwickelte sich in der zweiten Halbzeit ein wahres Torfestival mit insgesamt acht Toren. Da jede Mannschaft im zweiten Abschnitt vier Tore nachlegte, konnten wir schlussendlich einen nie gefährdeten 7:4 Sieg einfahren.

 

Resümee:

Bei uns merkte man ganz deutlich, dass wir erst vor Kurzem mit dem Freilufttraining begannen, denn wir machten im Spielaufbau doch noch sehr viele Fehler. Durch Einzelaktionen und dem Torriecher unserer Offensivkräfte (allen voran FÜRST Kurt mit vier Treffern) konnten wir spielerische Mängel kaschieren und den doch eindeutigen Sieg einfahren.

Das Tor des Tages gelang zwar den Hammerauern, da es jedoch AIGNER Robson mit einem Weitschuss aus 20 Metern genau ins Kreuzeck erzielte, konnten wir uns dieses Gustostückerl auch noch an die Fahnen heften.

 

Egon

 

Grünauer Hallenturnier am 20.02.2010

 

Kader: Harringer, Grasmann, Radwanovsky, Steindl, Korica, Thanner, Bauer, Heizinger

 

Bericht:

Da eine Mannschaft kurzfristig absagte, änderten wir kurzfristig den Modus bei unserem Heimturnier. Es wurde nicht in zwei Gruppen gespielt, sondern die verbleibenden 7 Mannschaften spielten Jeder gegen Jeden.

 

Als Vertretung unseres sportlichen Leiters AIGNER Robert coachte bei dem von uns organisierten Turnier HEIGL Egon die Truppe. Da doch einige Hallenspezialisten im Kader aufschienen, gingen der Verantwortliche für  Aufstellung und Taktik, gemeinsam mit seiner Truppe, mit viel Enthusiasmus und noch mehr Optimismus an die Aufgabe heran.

Jedoch gleich im ersten Spiel gegen Anif konnte die hohe Erwartungshaltung nicht gerechtfertigt werden und wir fuhren gleich eine 0:3 Niederlage ein. Im zweiten Spiel gegen Liefering konnten wir uns etwas rehabilitieren und siegten souverän mit 6:2. Gegen Siezenheim wurden gleich im dritten Spiel die Weichen gestellt wo es in diesem Turnier hingehen wird. Obwohl wir mit dem starken Gegner gut mithielten, mussten wir bei diesem Derby mit einer 0:2 Niederlage das Parkett verlassen. Da wir im darauf folgenden Spiel gegen den späteren Turniersieger Seekirchen unsere dritte Niederlage in diesem Turnier kassierten, kamen wir zu der vielsagenden Erkenntnis, dass es nur mehr besser werden könnte ! Gegen Hallwang wurde es in den ersten fünf Minuten viel besser und wir gingen relativ schnell mit 3:0 in Führung. Danach schlich sich jedoch wieder der Fehlerteufel ein und wir gerieten kurz vor Schluss sogar 3:4 in Rückstand. Durch vollen Einsatz konnten wir jedoch nochmals ausgleichen und holten durch einen Treffer in letzter Sekunde wenigsten noch ein Remis. Gegen den späteren Turnierletzten Straßwalchen konnten wir mit einem 2:0 nochmals einen Dreier ergattern und belegten bei unserem Heimturnier den fünften Platz.

 

Endergebnis:

1. Seekirchen

2. Siezenheim

3. Hallwang

4. Anif

5. Grünau

6. Liefering

7. Straßwalchen

 

Torschützenkönig zum dritten Mal in Folge (Oberndorf, Straßwalchen u Grünau) unser Zejlko KORICA mit 7 Treffern.

 

Resümee:

Die Feuertaufe des Coaches ging gehörig in die Hose und dazu gesellte sich noch die Erkenntnis, dass coachen nichts für schwache Nerven ist. Denn die Partie gegen Hallwang (von 3:0 auf 3:4 und dann noch der Ausgleich und gleich darauf noch zwei dicke Chancen für den Gegner) kostete einiges an Nerven.

 

Aber auf jeden Fall haben die Verantwortlichen unserer Truppe wieder ein tolles Turnier organisiert und wir haben uns auf jeden Fall als guter Gastgeber erwiesen, da die ersten Preise allesamt an unsere Gäste gingen. Wir selbst können uns mit 2 Kilogramm Leberkäse von Otto Philippi über die verlorenen Punkte trösten und werden diesen bei Gelegenheit nach einem Training konsumieren.

 

Egon

Straßwalchener Hallenturnier am 06.02.2010

 

Kader: Harringer, Heigl, Grasmann, Hauptmann, Grießner, Korica, Haager und Heizinger.

 

Bericht:

Als Titelverteidiger gingen wir natürlich mit dem notwendigen Ernst in dieses Turnier und gaben uns in den ersten beiden Spielen gegen Lochen und Straßwalchen keine Blöße. Mit zwei klaren 6:1 Siegen machten wir gleich klar, dass mit uns auch in diesem Jahr wieder zu rechnen ist. Im dritten Vorrundenspiel ließen wir die Zügel ein wenig schleifen und wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass auch gegen vermeintlich schwächere Gegner ohne den nötigen Einsatz nichts zu holen ist. So kam es, dass wir gegen Tiefgraben mit 3:4 den Kürzeren zogen. Aufgrund der klaren Auftaktsiege konnte uns jedoch der Gruppensieg nicht genommen werden und wir spielten gegen den Zweiten der anderen Gruppe ein Kreuzspiel um den Einzug in das Finale. Durch die Vorrundenniederlage aus der Lethargie gerissen, konnten wir gegen Seekirchen im Kreuzspiel unsere Tugenden wieder voll in die Waagschale werfen und zogen mit dem dritten 6:1 Sieg in diesem Turnier relativ sicher ins Finale ein.

Gegen eine bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls stark aufspielende Henndorfer Mannschaft ging es im Finale um die Verteidigung des Titels. Nach unserer schnellen 1:0 Führung machte Henndorf gehörig Dampf und wir mussten nach einer erstmaligen Konfusion in unserer Hintermannschaft den Ausgleich hinnehmen. Danach spielten wir und die Henndorfer doch ein wenig auf Abwarten.  Einem klaren Siebener für uns (der von HAUPTMANN Heli eiskalt verwandelt wurde) und einem Kontertreffer in der Schlussphase konnte der Gegner jedoch nichts mehr entgegensetzen und wir fixierten somit mit diesem 3:1 Erfolg den Turniersieg.

Darüber hinaus sicherte sich Zjelko KORICA mit zwei Toren im Finale und gesamt 14 Treffern den Titel des Torschützenkönigs.

 

Resümee:

Eine ganz starke Vorstellung der gesamten Mannschaft. Hervorzuheben natürlich Zjelko KORICA mit seinen 14 Volltreffern und manchen gekonnten Solis. Er holte sich innerhalb einer Woche den Torschützenkönig bei den Turnieren in Oberndorf und in Straßwalchen.

 

Egon

 

 

 

Hammerauer Hallenturnier am 09.01.2010

 

Kader: Harringer, Grasmann, Grießner, Aigner, Radwanovsky, Helminger, Ressel, Thanner und Heigl

 

Bericht:

Der Auftakt ins Turnier gegen Bischofswiesen verlief alles andere als zufriedenstellend. Einzig die Moral nach dem 1:4 Rückstand, die uns noch ein 4:4 Remis einbrachte, war in diesem Match erwähnenswert. 

Im zweiten Match gegen den späteren Turniersieger Schönau sahen wir nach einem 1:0 Vorsprung lange wie der sichere Sieger aus. Aber nach zwei individuellen Fehlern in der Schlussphase vergeigten wir auch diese Partie und gingen als 1:2 Verlierer vom Parkett.

Nach diesem mehr als mageren Turnierbeginn und der Einsicht, dass wir mit solchen Leistungen eher um den letzten Platz mitspielen, als um einen Spitzenplatz, gingen wir mit mehr Konzentration an die weiteren Aufgaben heran.

Da wir gegen Reichenhall/Marzoll, Piding  und Saaldorf jeweils sichere  Zu-Null-Siege herausspielten, hatten wir in der Endphase des Turniers (jeder spielte gegen jeden) auf einmal wieder die Chance auf einen Spitzenplatz. Im letzten Spiel gegen den Veranstalter Hammerau musste daher nochmals ein gutes Ergebnis zustande gebracht werden. Da Schönau zu diesem Zeitpunkt schon als Sieger des Turnieres feststand, matchten wir gegen den Veranstalter um den zweiten Platz. In den ersten Minuten dieses Spieles ließen wir keinen Zweifel daran aufkommen, dass WIR diesen zweiten Platz belegen wollten. In einem Angriffswirbel unsererseits legten wir gleich mal drei Tore vor. Danach erst kam Hammerau zu zählbaren Ergebnissen und konnte nochmals auf 3:2 verkürzen. Als sie auf den Ausgleich drückten, konnten wir eine unserer Konterchancen zum 4:2 Enstand nützen und sicherten uns so den dann doch noch versöhnlichen zweiten Platz.

 

Resümee:

Am Anfang machte uns das ungewohnte Spiel mit vier Feldspielern und die Filzkugel doch mehr Probleme als uns lieb war. Durch ungewöhnliche Individualfehler machten wir uns das Leben zudem noch schwieriger als es in der Anfangsphase ohnehin schon war. Schlussendlich konnten wir dann durch die Leistungssteigerung von Spiel zu Spiel und den damit verbundenen guten zweiten Platz das Turnier doch noch erhobenen Hauptes verlassen.

 

Torschützen:

Radwanovsky (4), Aigner, Thanner, Grießner (je 3), Heigl (2), Ressel (1)

 

Egon