Spielberichte Frühjahr 2016

Der Marsch nach Hammerau
Der Marsch nach Hammerau

[Oktober 2016]

Schwarzer Freitag in Hammerau

Bei beinahe winterlichen Temperaturen traten wir unser Auswärtsspiel gegen Hammerau an. Die geplante Taktik, hinten stabil zu stehen und zu kontern, hielt exakt fünf Minuten. Nach 10 Minuten hieß es bereits 2:0 und zur Halbzeit lagen wir mit 5:0 im Rückstand. Ab dem Zeitpunkt war klar: Hoch werden wir das nicht mehr gewinnen!

 

Nach einigen Umstellungen in der Abwehr standen wir zumindest in der Defensive nun etwas stabiler, vorne gelang weiterhin wenig. Spielerisch war in der 2. Halbzeit eine Steigerung erkennbar, allerdings gelang uns an diesem Abend nicht einmal ein Ehrentreffer. Nachdem wir noch drei Tore kassierten, lautete der historische Endstand 0:8! 

 

Aufgefallen ist:

  • Der Fußmarsch hat uns zuviel Kraft gekostet, in Zukunft wird wieder per PKW oder Bus angereist.
  • Einige Spieler aus Hammerau spielten vor zwei Jahren noch in der Kampfmannschaft, wir hatten zahlreiche Spieler, die vor 20 Jahren in der Kampfmannschaft spielten.
  • Hammerau Chef Peter Mertel tröstete uns zumindest nach dem Spiel mit Unmengen an Leberkäse.
  • Galler Peter wurde seinem Ruf als "Panther von Wals" gerecht und hielt einen Elfmeter in der Schlussminute. (Das Video gibt es bei der Weihnachtsfeier)
  • Spektakulär war an diesem Abend nur die Rückreise zur Saalachbrücke in einem "Schlepperfahrzeug" (Richi, Hilli und ich - siehe Bild) - danke noch einmal an den Fahrer, der uns netterweise den Marsch zurück ersparte.
  • In der Russbar konnten wir das Spiel zwar nicht mehr ausgleichen, aber einigermaßen vergessen ;-)

 

Richard beim Rücktransport:

[Sept 2016]

Mit einem 4-1-4-1 zum 1:6

Mit einer ausgeklügelten Taktik und einem 4-1-4-1 System wollten wir den Gegner aus Tiefgraben überraschen. Unbeeindruckt von unserem Matchplan schossen uns die AH aus Tiefgraben mit 6:1 vom Platz.

 

Nachdem zahlreiche Leistungsträger (Hauptmann, Korica, Kamml) fehlten, mussten wir die Reise nach Mondsee mit dem letzten Aufgebot antreten. Nach einer furiosen Auftaktphase des Gastgebers lagen wir sehr schnell mit 0:4 im Rückstand und es wurde uns sehr rasch klar, dass wir das Spiel nicht mehr hoch gewinnen werden. Wir stabilisierten in der 2. Halbzeit die Abwehr und führten zusätzlich noch einige Positionswechsel durch. So wurde unser Spiel zumindest in der 2. Hälfte etwas besser und Robert Steindl konnte den Ehrentreffer nach einer sehenswerten Kombination erzielen. Franz Harringer bewahrte uns überdies mit einigen Glanzparaden noch vor einer höheren Niederlage.

 

Nach dem Spiel ist vor dem Müllner Bräu.

 

Nach Abpfiff und einem gemeinsamen Bier mit den Gegner machten wir uns auf den Weg ins Müllner Bräu, wo wir die Partie sehr rasch noch drehen konnten. Bemerkenswerter Weise hatten plötzlich einige Spieler wieder jene Energie, die wir am Platz verzweifelt benötigt hätten. Leider wurden wir um 23.00 Uhr aus dem Augustiner Bräu hinausgebeten, sodass wir noch einen Lokalwechsel durchführen mussten. In einschlägigen Ü30er Lokalen wurden zu später Stunde noch einige Spieler gesichtet, Details wurden leider nicht überliefert. 

Heiße Diskussionen unter Bikern...
Heiße Diskussionen unter Bikern...

Tour de HIAS

 

Die Tour führte uns vom Siezenheimer Steg über Saaldorf nach Surheim. Nachdem in Saaldorf bei einem Zwischenstopp erste isotonische Erfrischungsgetränke gereicht wurden, begaben wir uns auf die lange Überfahrt nach Surheim. Nach etlichen Kilometern und noch mehr Schweißperlen erreichten wir schließlich unseren Wirt.

 

Die Truppe zeigte sich in hervorragender körperlicher Verfassung, nur zwei Mitstreiter gönnten sich elektrische Unterstützung. Wobei ein E-Bike eher in die Kategorie Kleinmotorrad fiel... (Höchstgeschwindigkeit dank ATU Tuning 55 km/h!) Die Stimmung war prächtig, Schnitzel und Bier brachten so manchen Biker wieder auf Vordermann. Am späten Nachmittag machten wir uns zurück auf den Weg nach Grünau, wo uns das Auftaktspiel der Kampfmannschaft für die heurige Saison erwartete. Dieses lief leider nicht nach Wunsch (1:3), umso mehr war unser Ausflug wieder einmal ein voller Erfolg. Danke Hias!

AH Turnier - Hobbyturnier und Sommerfest

 

Sechs Hobbymanschaften und fünf AH Teams traten zu zwei Jubiläumsturnieren der SV Grünau Senioren an. In packenden Spielen setze sich beim AH Turnier unser Nachbar aus Hammerau durch und nahm damit Revanche für unseren Turniersieg im Februar dieses Jahres. Unsere Truppe war gedanklich schon beim Sommerfest und erreichte nur den 4. Platz. Am Abend gingen die Grünauer Senioren an der Bar von Franz Haringer jedoch als klarer Sieger hervor. Beim Hobbyturnier rangen die Spieler des AC Wals reihenweise die Gegner nieder und holten sich den Turniersieg. Das Hobbyturnier hat sich in kürzester Zeit zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender der Walser Vereine etabliert.

 

 

Im Rahmen unseres Sommerfestes wurde die Freundschaft zwischen Höfen Baach und dem SV Wals Grünaus ausgiebig gefeiert. Das Festzelt war gut gefüllt und die Stimmung prächtig. Bürgermeister Maislinger versprach eine Fahrt nach Winnenden mit Blasmusikkapelle und allem was in Wals Rang und Namen hat. Durch die perfekte Organisation (hauptsächlich unserem Obmann Franz Mair zu verdanken) und den großen Arbeitseinsatz unserer Senioren wird diese Veranstaltung als sehr gelungener Abend in unserer Erinnerung bleiben. Bilder...

Kitzbühel nur noch im Winter...

Hoch motiviert und voller Datendrang chauffierte uns unser Busfahrer Dali im luxuriösen Mercedes Kleinbus nach Kitzbühel. Die Rahmenbedingungen konnten also besser nicht sein.

 

Ein erstes böses Erwachen gab es, als wir feststellen mussten, dass wir die erste Partie auf Kunstrasen bestreiten mussten. Die Oberfläche hatte gefühlte 50 Grad. Etwas zu ängstlich und noch nicht ganz auf der Höhe kamen wir im ersten Spiel gegen Hartpenning (liegt irgendwo in Bayern, haben aber ihr letztes Spiel in der Vorwoche laut Google 5:1 gewonnen) zu einem torlosen Unentschieden. In der zweiten Partie gegen Assling, vermutlich eine Tiroler Mannschaft, durften wir auf den Rasenplatz, am Ergebnis änderte sich nicht.

 

Nach zahlreichen 100 %igen Chancen endete das Spiel erneut 0:0. Wir hatten also nach zwei Spielen zwei Punkte und uns war schnell klar, zum Turniersieg wird das nicht reichen. In Spiel 3 und 4 gegen Kitzbühel und Walchsee setzte es erneute Niederlagen, sodass wir das obere Play off nicht erreichten.

 

Wir mussten im unteren Play off antreten, was für uns einer Majestätsbeleidigung gleich kam. Daher kannten wir nun kein Erbarmen mehr und gewannen unsere letzten zwei Spiele klar. Wir beendeten das Turnier auf Platz 10 (von 14). Besonders Hilli hatte in diesen zwei Spielen endlich seinen Turbo gezündet und erzielte Treffer um Treffer. Eines wurde uns anschließend klar: Es schmerzt vermutlich derzeit weniger, im Winter die Streif zu bezwingen, als im Sommer dieses Turnier zu spielen...

 

Aufgefallen ist:

  •  Nachdem es im Fußball bereits einen „Panenka“ Elfer gibt, wurde in Kitzbühel der „Heigl“ Elfer geboren. Im vorletzten Spiel wollte keiner die Verantwortung eines Elfmeters übernehmen, Egon schnappte sich den Ball und versenkte in souveräner Manier. Egon hat sich bereit erklärt, ein Elfmetertraining für die Mannschaft zu leiten.
  • Egon erzielte mehr Treffer als Christian Kamml und Heli Bauer gemeinsam
  • Zeljko erzielte das Tor des Tages mit einem Volleytreffer aus rund 20 Metern
  • Es waren sich am Ende alle einig, dass wir aus diesem Turnier zumindest als „Sieger der Herzen“ gingen, nachdem wir kein einziges Foul an diesem Nachmittag begangen haben.

 

6. Februar 2016

6 Spiele – 18 Punkte, Turniersieg!

Bericht von Heli Bauer

 

Mehr ging nicht. Generalstabsmäßig wurde seit Wochen an der Mannschaft gebastelt und es gelang tatsächlich die Creme de la Creme der Grünau Senioren in der Startformation zu vereinen: Korica, Hauptmann, Kamml und Steindl – damit gab es an diesem Nachmittag nur ein Ziel: endlich wieder einen Turniersieg in Hammerau zu erringen! Richard Grasmann und ich komplettierten das Team, im Tor stand Milo, ein Freund von Zeljko.

 

Nach zwei Auftaktsiegen gegen Bayerisch Gmain und Marzoll kam die erste große Hürde: Hammerau! In einer heißen Partie siegten wir schlussendlich 3:0 und konnten damit den Mitfavoriten auf Abstand halten.  Ausruhen konnten wir uns allerdings nicht, denn  die Mannschaft aus Fridolfing arbeitete sich heimlich still und leise auf Rang 2 vor. Aber auch hier gaben wir uns keine Blöße und wir siegten 4:0. Nach einem weiteren Sieg gegen Hammerau II waren wir bereits vorzeitig Turniersieger. Jetzt wollten wir den Nachmittag natürlich ohne Verlustpunkt beenden. Daher verzichteten wir sogar auf das erste vorzeitige Bier und rangen noch schnell den SV Surberg nieder (3:2). Edi Softic (noch verletzt) leistete an diesem Nachmittag im Anschluss noch  einen wichtigen Beitrag: er erlöste uns nach dem letzten Spiel mit einer Runde Bier in der Kabine!

 

Tore: Korica (9), Kamml (6), Steindl (2), Grasmann (1) Hauptmann (1) 

 

Fazit und Erkenntnisse:

  • In einem Turnier mit ausschließlich Mannschaften aus dem Land des Weltmeisters macht es besonderen Spaß, als österreichisches Team den Titel zu holen.
  • Zeljko durfte sich bereits vor dem Turnier den Preis für den Torschützenkönig aussuchen... Mit beeindruckenden 9 Treffern wurde er diesen Vorschusslorbeeren mehr als gerecht.
  • Zeljko, von Turnierleiter Peter stets als „Tscheiko“ betitelt, erzielte mehr Treffer als die zweitplatzierte Mannschaft aus Fridolfing insgesamt
  • Wir hatten das größte Fan-Kontingent und damit auch gleich unser zweites Erfolgsgeheimnis: die grün-weiße Fankurve trug uns von Sieg zu Sieg
  • Erfreulicherweise wird es in der heurigen Weihnachtsfeier erstmals kein Video eines verschossenen Elfmeters aus Hammerau geben
  • Mit einem Durchschnittsalter von knapp 46 Jahren waren wir die älteste Mannschaft des Turniers
  • Der Bierumsatz am Buffet blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Grund könnte die Abwesenheit eines nicht näher genannten Grünauer Spielers sein..

Bilder:

16. Jänner 2016

Turniersieg zum Geburtstag

Bericht: Heli Bauer

Trotz einiger namhafter Absagen fuhren wir voller Zuversicht zum traditionellen Hallenturnier nach Straßwalchen. Nachdem dieser Tag auch mein Geburtstag war, hatten wir uns für die bessere Stimmung in der dritten Halbzeit zumindest einen Stockerlplatz als Ziel gesetzt. Es sollte jedoch viel besser laufen als erwartet.

 

Zum Auftakt gab es einen 5:0 Sieg gegen Straßwalchen und ein 3:0 gegen Seekirchen. Hansi Hager im Tor zeigte einige unglaubliche Reflexe, Zeljko und Michi Geier sorgten für die nötigen Tore. Auch der Geheimfavorit SAK konnte unseren Erfolgslauf ebenso wenig stoppen wie die Truppe aus Zell am Moos. 12 Punkte nach 4 Spielen und anschließend mit Köstendorf , ein Gegner, der an diesem Nachmittag noch kein einziges Tor erzielt hatte. Ein Sieg in diesem vorletzten Spiel hätte bereits den vorzeitigen Turniersieg bedeutet.

 

Allerdings schossen die Köstendorfer ausgerechnet gegen uns die ersten Tore. Wir kassierten in der letzten Minute den Ausgleich zum  2:2 und mussten uns mit einem Pünktchen zufrieden geben. Im abschließenden Spiel gegen den stärksten Gegner Hallwang siegten wir 4:1, sodass wir das Turnier mit einem Gesamtscore von 21:5 Toren und 17 Punkten überlegen gewannen. Somit war die anschießende Geburtstagsfeier vom Sportchef gerettet.

 

Torschützen: Geier 10, Hillinger 4, Korica 4, Bauer 2, Eder Christian (SAK, Eigentor)

 

Resümee:

  •  Hansi Hager kann sich nach dieser Leistung wieder voll um seine Fische kümmern, denn Torwarttraining braucht er keines mehr
  • Hilli zerlegte den SAK mit zwei Toren fast im Alleingang
  • Michi Geier wurde mit zwei völlig zerrissenen Schuhen Torschützenkönig
  • Zeljko erschien 2 Minuten vor dem ersten Match in der Halle, zog sich schnell die Schuhe an und erzielte drei Minuten später sein erstes Tor
  • Dali hatte sich selber ein Redeverbot für den Nachmittag verhängt, hielt dies zur Freude der Mitspieler konsequent ein und zeigte eine tolle Leistung
  • Die größte Herausforderung an diesem Tage war die Bewachung des Wanderpokals im Müllner Bräu, dank Egon ist er in Sicherheit